Am 2. Februar fand in Frankfurt eines der beiden diesjährigen EWU Symposien statt, Thema: Western Riding.

Alle südlichen Landesverbände durften ihre Richter und jeweils einen Trainer und einen Reiter zu diesem Event schicken.

Nun fragt man sich erst einmal was denn ein Symposium eigentlich ist. Fragt man Dr. Google, dann sagt er: „Symposium ( spätlateinisch) steht sinngemäß für „gemeinsames, geselliges Trinken“ … hat sich später der Begriff Symposium für wissenschaftliche Konferenzen entwickelt.“

Nun denn, zum Trinken haben wir uns nicht getroffen, Wissenschaftler sind wir auch nicht, aber das Symposium der ewu ist eingeführt worden, um den Reitern mehr Transparenz in die Richterwertung für die Reiter zu geben und um den Reitern, Trainern und Richtern die Möglichkeit eines gemeinsamen Austausches zu geben, um die Turnierreiterei für alle zu optimieren.

Nach ersten Gesprächen hat sich herausgestellt, dass es die Fragen und Unsicherheiten in vier Hauptbereiche eingeteilt werden konnten:

  1. Pattern/ Linienführung
  2. Gang-/Wechselqualität
  3. Tempo
  4. Sonstiges

Wir haben Gruppen gebildet, in denen alle drei Parteien vertreten waren und haben diese Themen von allen Seiten beleuchtet:

Zu 1)

  • Wo ist der Startpunkt? Brauchen wir eine Startpylone?
  • Wie ist die optimale Linienführung/ der optimale Abstand zur Pylone?
  • Wie soll der Stop und das Rückwärtsrichten am Ende aussehen?

2)

  • Wie stellt sich das Verhältnis von Gang- und Wechselqualität in der Wertung dar?
  • Wie werden korrekte Wechsel/ Übergänge definiert?

3)

  • Welches Tempo ist angemessen?

4)

  • Degree Of Difficulty
  • Western Riding besteht nicht nur aus Galoppwechseln?!

 

Die genauen Ergebnisse werden noch bekannt gegeben, da es in Hannover noch ein zweites Symposium zu diesem Thema gab, deshalb möchte ich jetzt weder vorweg greifen, noch irgendwelche Fehlinformationen von mir geben. Für alle, die nicht sicher sind: sowohl zum Thema Western Riding, als auch zu Thema Gänge gibt es auf der ewu Homepage Powerpoint Präsentationen, in denen alles definiert ist. Nur eines sei für alle Disziplinen gesagt: Jeder Ritt, egal, ob Startpylone oder nicht, beginnt mit dem Betreten der Arena.

Sandra Rohde

 

Text: Sandra Rohde
Fotos: Privat

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