Name: Anne Osterhammel

Geburtsdatum: 09.12.1980

Lebensmotto: Lache, Liebe, Lebe

Wie war Dein reiterlicher Werdegang bis zum Meister?

Das erste Mal saß ich mit auf dem Pferd im Alter von 3 Monaten – Mein Papa musste Babysitten und ist dann mit mir im Tragetuch ausgeritten. Bis zum Alter von 9 Jahren habe ich den liebevollen Umgang mit dem Pferd und das Reiten von meiner Mama und meinem Papa gelernt. Ab dann nahm ich regelmäßig Unterricht im Trainingsstall Leckebusch. Dort habe ich 1989 auch an meinem ersten Turnier teilgenommen. Wenn ich Turniere geritten bin, bin ich immer „Allround“ gestartet, weil ich es schon damals
faszinierend fand, mit meinem Pferd so viele verschiedene Dinge wie möglich zu machen und herauszufinden woran mein Pferd am meisten Freude hat. Im Jahr 1996 folgte mein 3 monatiger USA-Aufenthalt bei Kasten‘s. Die Ausbildung zum Pferdewirt absolvierte ich 2000-2002 bei George Maschalani. Selbstständig bin ich nun seit 2003.
 
Was war Deine Motivation den Meister zu machen?

Den Gedanken den Pferdewirtschaftsmeister zu machen, hatte ich schon seit Jahren. Die tatsächliche Umsetzung kam dadurch, dass es jetzt auch möglich war diesen im Westernreiten zu machen. Früher wurde diese Ausbildung nur mit Spezialgebiet „Zucht und Haltung“ angeboten – für meinen Betrieb hätte das nicht wirklich etwas gebracht, da ich keine Zuchttiere und keinen Pensionsbetrieb habe und somit auch keinen Lehrling hätte ausbilden dürfen. Erhofft habe ich mir durch die Ausbildung zum Meister, nochmal mehr zu lernen und mit dem Abschluss die Möglichkeit zu haben auch Lehrlinge ausbilden zu dürfen.

Was hast Du im Meisterlehrgang gelernt?

Die meisten, komplett neuen Dinge habe ich im BWL Teil gelernt. Nach diesem Teil war mir klar, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, den Meisterlehrgang zu machen –
unabhängig davon ob ich bestehen würde oder nicht.
Neben dem ganzen Lernen und dem neu erworbenen Wissen, war es super schön zu sehen, wie toll unsere Gruppe war. Ich persönlich bin allen dankbar für die Toleranz,
Rücksichtnahme und der Flexibilität. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit den Mädels und es war eine geballte Ladung Frauen-Power und keinerlei Zickenkrieg. Auch das war eine schöne Lernerfahrung: wie viel leichter es sich in so einer angenehmen Atmosphäre mit so tollen Menschen lernen lässt.

Worauf legst Du im Training Deiner Pferde besonders viel Wert?

Mein Leitsatz lautet: „Gib dem Pferd immer eine Chance dich zu verstehen, denn es sieht die Welt mit anderen Augen als Du!“
Mir ist es besonders wichtig, dass die Pferde auch Spaß an der Arbeit mit uns Menschen
haben. Dazu gehört für mich sowohl eine Artgerechte Haltung, sowie ein liebevoller aber
auch konsequenter Umgang mit dem Pferd. Im Training möchte ich die Talente der Pferde
fördern und eventuelle Schwächen stärken, um den Pferden und Ihren Besitzern die bestmögliche Grundlage für eine gemeinsame Zukunft, ihren Zielen und Wünschen zu schaffen.

Wer ist dein Vorbild?

Das sind ganz klar meine Eltern.

Deine Lieblingsdisziplin?

Ranch Riding

Was sind deine Ziele als Ausbilder?

Den Menschen den liebevollen, sicheren und artgerechten Umgang mit dem Pferd zu vermitteln, so dass sie möglichst angstfrei, lange mit ihrem Pferd Freude haben können.
Den Pferden gegenüber, möchte ich mich selbst immer mehr verbessern ihre Sprache zu
verstehen und ihre Bedürfnisse deuten zu können. Ich würde mir wünschen, dass wenn Pferde sprechen könnten, sie sagen würden ich sei ein guter „Horseman“.

Welche Zielgruppe hast Du als Kunden?

Menschen die sich freuen etwas von mir lernen zu können.

Hast Du einen besonderen Wunsch für Deine Zukunft?

Ich wünsche mir, dass meine Kinder und hoffentlich auch irgendwann meine Enkel die 
Chance haben in einer gesunden Welt aufzuwachsen.

Foto:

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