+++ Bericht Jugendcamp 2020 EWU Berlin Brandenburg e.V. +++

Text by Annika und Béla – Fotos by Sandra Bombis

Die Teilnehmerinnen Annika und Béla haben sich viel Mühe gemacht, Euch einen umfangreichen Überblick über unser beliebtes Jugendcamp zu geben. Viel Spaß beim Lesen und vielen lieben Dank an unsere jungen Redakteurinnen!

Montag, 19.10.2020

Trotz der Corona bedingten Verschiebung vom Sommer in den Herbst konnte das Jugendcamp 2020 der EWU Berlin Brandenburg auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Juhu!

Wir vom Ponyhof am Köppchensee kamen bei strahlendem Sonnenschein mit fünf Pferden am späten Nachmittag an der Big DD Ranch von Martina Deichsel in Steckelsdorf / Rathenow an. Nachdem wir unsere Pferde in die Boxen gebracht und sie versorgt hatten, trafen wir uns gegen 18:30 Uhr mit den anderen Jugendlichen, die am Camp teilgenommen haben, den Trainer*innen Isabelle Gessinger, Nils Molitor, Marion Rother und Anja Greil im Saloon, um den Ablauf und die Gruppeneinteilung der nächsten Tage zu besprechen und die Zimmerschlüssel zu verteilen. Wir insgesamt 19 Teilnehmer*innen im Alter von acht bis 19 Jahren haben unsere mit Namen bedruckten T-Shirts bekommen, die dieses Jahr dunkelblau waren.

Im Anschluss haben wir den Pferden die Halle gezeigt und sind „Probe geritten“. Nach Versorgung der Pferde haben wir alle leckere Pizza genossen und sind auf die Zimmer gegangen, um ausgeruht in den nächsten Tag zu starten.

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Dienstag, 20.10.2020

Früh am Morgen haben wir die Pferde gefüttert, sind dann alle um 8:00 Uhr zum Frühstück gekommen und haben uns für das erste Training gestärkt. Um 9:00 Uhr hatten dann die ersten drei Gruppen mit jeweils zwei Reiter*innen Training.

Zur Verfügung hierfür standen die große Halle und der große Außenplatz, auf dem auch das Trailtraining stattfand. Von 10:00 bis 11:00 Uhr waren die nächsten drei Gruppen dran und von 11:00 bis 12:00 Uhr dann die letzten drei. Die Trainer*innen erarbeiteten individuelle Trainingsschwerpunkte je nach Können mit jedem/r Jugendlichen, sodass alle Teilnehmer*innen Beachtung fanden. „Ich habe mich so gefühlt, als würden sich alle gut um mich kümmern.

Auch wenn ich der Jüngste war, habe ich mich nicht als Jüngster gefühlt“, erklärt der 8jährige Teilnehmer des Camps. Nachdem alle Pferde versorgt waren, gab es leckeres Mittagessen und alle waren gut gelaunt im Saloon versammelt. Dann hatten wir erst einmal Freizeit, bis um 14:00 Uhr für die ersten Gruppen wieder das nächste Training angesagt war.

Die zweiten und dritten Gruppen hatten dann jeweils von 15:00 bis 16:00 Uhr und von 16:00 bis 17:00 Uhr Training. Abends hat Martina für uns gegrillt und wir haben über das Training geredet. Vielen Dank, liebe Martina!

Mittwoch, 21.10.2020

Nachdem Pferde und Menschen mit Frühstück versorgt waren, hatten wir an diesem Morgen das letzte Training des Jugendcamps. Jetzt hatten wir alle einmal Training mit den drei Trainer*innen und damit drei super lehrreiche Trainingsstunden genossen.

Mittags trafen wir uns dann wieder alle zum Mittagessen und der Nachmittag wurde besprochen. Uns wurde die Pattern gegeben, die wir nun lernen konnten, um sie am Nachmittag zu reiten. Einigen reichte dazu die Grafik, andere nutzen die Halle, um die Pattern schon einmal zu Fuß abzulaufen. Wir wurden noch in zwei Gruppen für die Pattern geteilt und haben dann die Zimmer aufgeräumt und alles gepackt.

Die erste Gruppe hat ab 13:30 Uhr die Pferde warm geritten und sich dann in der Halle versammelt, wo schon alles aufgebaut war. Nach und nach sind dann die erste und die zweite Gruppe erfolgreich die Pattern geritten. Die Trainer*innen saßen am Rand und haben genau beobachtet, wie wir geritten sind, um uns danach ein konstruktives Feedback zu geben.

Dabei war besonders wichtig, dass wir uns selbst einschätzen konnten, indem wir benennen, was uns gut gelungen ist. Alle waren aufgeregt, wie wir und unsere Pferde diese Aufgabe meistern. Aber für uns alle gab es viel Lob.

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Als die Pferde zum Abschluss des Tages alle versorgt waren, gab es dank Anja, als gemeinsamer schöner Abschluss für das Camp, noch ein Eis bei einem Ausflug in die Eisdiele des Dorfes. Nachdem wir uns dann alle voneinander verabschiedet hatten, haben wir die Boxen sauber gemacht, die Autos gepackt, die Pferde in die Hänger geladen und uns wieder auf den Weg nach Hause zum Ponyhof am Köppchensee gemacht.

Das Jugendcamp war eine super Erfahrung und wir haben alle sehr viel gelernt. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Anja Greil und Jessica Michaelis für die tolle Organisation und die Unterstützung vor Ort, bei Martina Deichsel und ihrem Team für die wunderbare Verpflegung und Unterkunft. Ein großer Dank gilt natürlich den Trainer*innen, unseren Pferden, die so gut mit uns gearbeitet haben und Andreas Schulz, Leni und allen anderen, die am Camp mitgewirkt haben.

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