Giftpflanzen für Pferde können überall lauern und der Verzehr kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

Es gibt rund 450 giftige Pflanzen – sie senden Warnsignale in Form von bitterem Geschmack oder typischem Geruch ab und halten die Pferde somit eigentlich vom Fressen ab. Aus Gier nach Grünem
kann es aber passieren, dass Pferde diese Warnsignale missachten und die Pflanzen zu sich nehmen.

Welche Pflanzen sind giftig?

Alle 450 giftigen Pflanzen aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Außerdem kommen durch neue, exotische Pflanzenarten, auch ständig weitere dazu. Als Pferdebesitzer sollte man die wichtigsten,
giftigen Pflanzenarten kennen und auch regelmäßig seine Weiden auf möglichen Bewuchs überprüfen. Auch getrocknet im Heu sind die Pflanzen noch giftig.

Als sehr stark giftig geltende Pflanzen:

  • Buchsbaum
  • Eiche
  • Kirschlorbeer
  • Gundelrebe
  • Rot-Ahorn
  • Rhododendron
  • Pfaffenhütchen
  • Wolfsmilch
  • Akazie
  • Aronstab
  • Akazie
  • blauer Eisenhut
  • Goldregen
  • Roter Fingerhut
  • Eibe
  • Engelstrompete
  • Herbstzeitlose
  • Jakobskreuzkraut
  • Oleander
  • Thuja
  • Schwarze Tollkirsche
Giftpflanze

Wie erkennt man eine Vergiftung?

Der Magen-Darm-Trakt der Pferde ist sehr empfindlich, daher kann es bereits bei der Aufnahme von geringen Mengen giftiger Pflanzen zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Die Symptome können vielfältig sein, bei den folgenden sollte aber unbedingt ein Tierarzt gerufen werden:

  • verändertes Verhalten, Schaum vorm Maul, Schwitzen, Atemnot, Zuckungen, Durchfall und Koliken, erweiterte Pupillen, zu schnelle oder zu langsame Herztätigkeit

Was tun bei einer Vergiftung?

  • Tierarzt anrufen!
  • Wenn man weiß oder gesehen hat, was das Pferd gefressen hat, die Pflanze für den Tierarzt aufheben.
  • Das Pferd nichts mehr fressen lassen – trinken ist erlaubt.
  • Das Pferd in die Box bringen.
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