5 kleine Tipps die erwachsenen Reitanfängern in den Sattel helfen

Kinder lernen leichter als Erwachsene – Diese These ist unumstritten. Gerade beim Thema Reiten gehen Kinder unbefangen und meist intuitiv an das Pferd heran. Der Erwachsene denkt erst mal darüber nach, was passieren könnte. Das ist ein ganz normales Verhalten – bedeutet aber keineswegs, dass Erwachsene nicht mehr reiten lernen können.

Tipp #1

Es ist wichtig, eine passende Reitschule zu finden, idealerweise  in einem Stall, indem sich nicht nur ausschließlich Kinder tummeln. Einzelstunden nehmen die anfängliche Nervösität und schließen auch aus, der einzige Erwachsene in einer Gruppenreitstunde zu sein. Der Reitlehrer sollte außerdem Erfahrung mit erwachsenen Reitanfängern haben. Sympathie mit dem Trainer oder Reitlehrer erleichtern den Einstieg mit Freude.

 

Tipp #2

Eine gewisse körperliche Fitness sollte Voraussetzung sein. Reiten ist anstrengend und ganz unvorbereitet, sollte man sich nicht aufs Pferd schwingen. Eine gute Stunde stramm spazieren gehen, sollte ohne Probleme möglich sein. Auch vorbereitende Gymnastik kann Muskelkater nach den ersten Reitübungen verhindern.

 

Tipp #3

Keine Angst und wenn doch, darüber reden. Älteren Reitanfängern ist es oft unangenehm ihre Ängste zu äußern. Vor allem dann, wenn Sie inmitten der mutigen Jugendlichen agieren müssen. Reitlehrer sind darauf geschult, mit den Ängsten ihrer Schützlinge umzugehen und nehmen diese auch ernst. Wenn Angst aufkommt, kann der Reitlehrer helfen, besser damit klar zu kommen.

 

Tipp #4

Es gibt viele erfolgreiche Späteinsteiger in der Reiterszene. Auch als Späteinsteiger kann man durchaus noch erfolgreich werden, wenn man genügend Ehrgeiz und den Willen reiten zu lernen mitbringt. Das Reitabzeichensystem der EWU Deutschland ermöglicht “Lernen in kleinen Schritten”, sodass alle Reitschüler ohne Überforderung ihre gesteckten Ziele erreichen können.
Gerade im Westernreitsportbereich sieht man auf den Turnieren auch viele “Späteinsteiger”. Das EWU Leistungsklassensystem und die große Anzahl regionaler Turniere  macht es leicht, den passenden Einstieg in den Breiten – und Turniersport zu finden.

 

Tipp #5

Lesen und zuschauen. Auch aus Fachbüchern, Magazinen und Online Seminaren kann man viel lernen. Vielen Menschen hilft es bei Trainingsstunden oder Kursen zuzuschauen und Übungen, aber auch Fehler zu visualisieren.

 

Foto: Pixabay

No Comments Yet

Comments are closed